{"id":145,"date":"2021-03-20T10:52:29","date_gmt":"2021-03-20T09:52:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ortho-fekete.at\/ordi\/?page_id=145"},"modified":"2021-06-02T21:21:20","modified_gmt":"2021-06-02T19:21:20","slug":"wirbelsaeule","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ortho-fekete.at\/ordi\/?page_id=145","title":{"rendered":"Wirbels\u00e4ule"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:23% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"983\" src=\"http:\/\/www.ortho-fekete.at\/ordi\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/wirbelsaeule-1024x983.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-305 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.ortho-fekete.at\/ordi\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/wirbelsaeule-1024x983.png 1024w, https:\/\/www.ortho-fekete.at\/ordi\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/wirbelsaeule-300x288.png 300w, https:\/\/www.ortho-fekete.at\/ordi\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/wirbelsaeule-768x737.png 768w, https:\/\/www.ortho-fekete.at\/ordi\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/wirbelsaeule-1536x1475.png 1536w, https:\/\/www.ortho-fekete.at\/ordi\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/wirbelsaeule.png 1734w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-medium-font-size\"><br><strong>Erkrankungen der Wirbels\u00e4ule<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li><a href=\"#hws-syndrom\">HWS-Syndrom<\/a><\/li><li><a href=\"#hexenschuss\">Hexenschuss (Lumbago oder Lumbalsyndrom)<\/a><\/li><li><a href=\"#ischias\">Ischias-Schmerzen<\/a><\/li><li><a href=\"#facettengelenks-syndrom\">Facettengelenks-Syndrom<\/a><\/li><li>Facettengelenks-Arthrosen<\/li><li>Bandscheibenverschlei\u00df (Chondrose, Osteochondrose)<\/li><li>Arthrose der Wirbelgelenke (Spondylarthrose)<\/li><li><a href=\"#bandscheibenvorfall\">Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps)<\/a><\/li><li><a href=\"#wirbelgleiten\">Wirbelgleiten (Spondylolisthese)<\/a><\/li><li><a href=\"#zervikale-wirbelkanaleinengung\">Wirbelkanaleinengung (Spinalkanalstenose)<\/a><\/li><li>Wirbels\u00e4ulenverkr\u00fcmmungen (<a href=\"#skoliosen\">Skoliosen<\/a>, <a href=\"#kyphosen\">Kyphosen<\/a>)<\/li><li><a href=\"#morbus-bechterew\">Morbus Bechterew (ankylosierende Spondylitis)<\/a><\/li><li><a href=\"#igs-syndrom\">\u00dcberlastung des Kreuz-Darmbein-Gelenkes (ISG-Syndrom)<\/a><\/li><li><a href=\"#wirbelkoerperfrakturen\">Wirbelk\u00f6rperfrakturen<\/a><\/li><li><a href=\"#postoperatives-postdisektomiesyndrom\">Postoperatives \/ Postdiskektomie Syndrom<\/a><\/li><\/ul>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Die Wirbels\u00e4ule ist das zentrale und tragende Konstruktionselement des menschlichen K\u00f6rpers.<br>Sie umh\u00fcllt und sch\u00fctzt das R\u00fcckenmark und die im Wirbelkanal liegenden Nerven und verleiht gleichzeitig dem Rumpf seine Beweglichkeit.<br>Wie jeder bewegliche K\u00f6rperteil kann auch die Wirbels\u00e4ule mit zunehmendem Alter Abn\u00fctzungserscheinungen aufweisen.<br>Am h\u00e4ufigsten treten solche degenerativen Ver\u00e4nderungen an der Lendenwirbels\u00e4ule auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wirbels\u00e4ule ist in 7 Halswirbel, 12 Brustwirbel und 5 Lendenwirbel unterteilt.<br>Dazu kommen als unterer Abschluss Kreuzbein und Stei\u00dfbein.<br>Zwischen den einzelnen Wirbeln liegen insgesamt 23 Bandscheiben, welche als Sto\u00dfd\u00e4mpfer wirken.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die Wirbels\u00e4ule von hinten eine gerade Linie bildet, hat sie von der Seite betrachtet die Form eines doppelten S.<br>Hals- und Lendenwirbels\u00e4ule sind konvex nach vorne (Lordose),<br>Brustwirbels\u00e4ule und Kreuzbein nach hinten gew\u00f6lbt (Kyphose).<br>St\u00f6\u00dfe und Laufbewegungen werden dadurch wirkungsvoll abgefedert, Ersch\u00fctterungen abgeschw\u00e4cht und gleichm\u00e4\u00dfig auf den K\u00f6rper verteilt.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Die Wirbels\u00e4ule hat zwei wichtige Aufgaben:<br>1. Sie erm\u00f6glicht Bewegungen des Rumpfes in alle Richtungen und federt die dabei entstehenden Lasten effektiv ab. Sie ist flexibel, aber sehr belastbar.<br>Die Wirbels\u00e4ule ist dabei schon im Alltag (v.a. aber beim Sport und bei k\u00f6rperlicher Arbeit) extremen Belastungen ausgesetzt, denen sie aber durch ihren Aufbau effektiv standhalten kann.<br>2. Sie bietet dem im Wirbelkanal verlaufenden R\u00fcckenmark und den austretenden Nervenwurzeln Schutz. So bildet die Wirbels\u00e4ule einen kn\u00f6chernen Panzer f\u00fcr das R\u00fcckenmark.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wichtige Bestandteile dieses Systems sind<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#136b7a\">1. Facettengelenke &#8211; Kleine Gelenke mit gro\u00dfer Funktion<\/p>\n\n\n\n<p>Der Wirbelbogen besitzt zwei paarig angelegte Gelenkforts\u00e4tze, die so genannten Facettengelenke.<br>Diese verbinden die Wirbelb\u00f6gen zweier benachbarter Wirbel miteinander und steuern ihre Beweglichkeit. <br>Fast ein Viertel der Gesamtlast wird von den Facettengelenken aufgenommen, weshalb ihr Knorpel besonders stark entwickelt ist.<br>Doch wie bei jedem anderen Gelenk unseres K\u00f6rpers verschlei\u00dft auch hier der Knorpel mit der Zeit und es kann eine Arthrose entstehen (Facettengelenksarthrose).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#136b7a\">2. Bandscheiben &#8211; Die nat\u00fcrlichen Sto\u00dfd\u00e4mpfer<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bandscheiben liegen wie Puffer zwischen den einzelnen Wirbelk\u00f6rpern.<br>Sie tragen zur Beweglichkeit bei, federn die t\u00e4glichen Belastungen ab und verteilen die Last gleichm\u00e4\u00dfig auf die Wirbels\u00e4ule.<br>Jede Bandscheibe besteht aus einem innen gelegenen Gallertkern und einem \u00e4u\u00dferen Faserring.<br>Seine derben Fasern sind \u00fcberkreuzt angeordnet, so dass \u00fcberschie\u00dfende Bewegungen verhindert werden und eine optimale Kraft\u00fcbertragung erm\u00f6glicht wird.<br>Dagegen besteht der Gallertkern zu einem Gro\u00dfteil aus Eiwei\u00dfmolek\u00fclen, die Wasser speichern.<br>Wie ein Schwamm saugt die Bandscheibe Fl\u00fcssigkeit und N\u00e4hrstoffe aus der Umgebung auf und dient so als nat\u00fcrlicher Sto\u00dfd\u00e4mpfer zwischen den kn\u00f6chernen Wirbeln.<br>Wird bei Belastung der Wirbels\u00e4ule (z.B. langes Stehen oder Sitzen) Druck auf die Bandscheiben ausge\u00fcbt, verlieren sie Fl\u00fcssigkeit und werden d\u00fcnner.<br>Bei Entlastung, z.B. in der Nacht oder bei gleichm\u00e4\u00dfigem Gehen nehmen die Bandscheiben erneut Wasser und N\u00e4hrstoffe auf.<br>Mit dem Alter verschlechtert sich die Versorgung der Bandscheiben.<br>Sie verlieren an Fl\u00fcssigkeit und Elastizit\u00e4t und damit einen Teil ihrer Pufferwirkung.<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00fcckenschmerzen sehr individuell und komplex.<br>H\u00e4ufig sind sie nicht auf eine spezifische Ursache zur\u00fcckzuf\u00fchren, sondern das Ergebnis verschiedener Faktoren.<br>Um diese Zusammenh\u00e4nge f\u00fcr jeden Patienten individuell zu verstehen, sind ein ganzheitlicher Therapieansatz und eine hohe Spezialisierung notwendig.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"position\" id=\"hws-syndrom\"><strong>HWS-Syndrom (Cervikal-Syndrom)<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Unter diesem Begriff werden unspezifische Beschwerden im Bereich der Halswirbels\u00e4ule zusammengefasst.<br>Das hei\u00dft, dass weder bei der Untersuchung noch in der Diagnostik (z.B. MRT) eindeutige Ursachen f\u00fcr die Beschwerden gefunden werden konnten (wie z.B. ein Bandscheibenvorfall). <br>Meist besteht bereits ein gewisses Ma\u00df an Abn\u00fctzung, die Beschwerden sind aber muskul\u00e4r bedingt. <br>Da aber neurologische Symptome wie Kribbeln in den Armen oder Sehst\u00f6rungen auch auf andere Erkrankungen hinweisen k\u00f6nnen, ist eine \u00e4rztliche Abkl\u00e4rung wichtig.<\/p>\n\n\n\n<h3>Symptome\/Beschwerden<\/h3>\n\n\n\n<p>Verspannungen und Muskelverh\u00e4rtungen (Myogelosen) im Nacken mit Nackenschmerzen<br>Bewegungseinschr\u00e4nkungen \/ Nackensteife<br>Kopfschmerzen und Schmerzen bei Bewegungen des Kopfes<br>Schwindel, Sehst\u00f6rungen oder sogar Migr\u00e4ne<br>Schmerzen im Schulterbereich, in der Schulter oder Brustmuskulatur<br>Manchmal Schmerzausstrahlung in einen oder beide Arme (Cervikobrachialgie)<\/p>\n\n\n\n<h2>M\u00f6gliche Ursachen<\/h2>\n\n\n\n<p>Fehlhaltung bzw. Fehlbelastung bei sitzender T\u00e4tigkeit (B\u00fcro, Bildschirmarbeit)<br>K\u00f6rperliche Arbeit (z.B. Bauarbeiter, Krankenschwestern)<br>H\u00e4ufig wiederkehrende Bewegungen<br>Degenerative Ver\u00e4nderungen der kleinen Wirbelgelenke<br>Einflussfaktoren: \u00dcbergewicht, Diabetes, Depression, chronischer Stress<\/p>\n\n\n\n<h2>Therapie<\/h2>\n\n\n\n<p>Lokale W\u00e4rmezufuhr (steigert die Durchblutung, entspannt die Muskulatur)<br>Dehnungs\u00fcbungen, Massage <br>Heilgymnastik<br>Sport &#8211; z.B. lockeres Laufen, Schwimmen, R\u00fcckengymnastik, Yoga<br>Schmerzstillende und entz\u00fcndungshemmende Medikamente (NSAR) in der Akutphase<br>Injektionen an die schmerzhaft blockierten Wirbelgelenke<br>Injektionen in die Muskelverh\u00e4rtungen<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"position\" id=\"hexenschuss\"><strong>\u201eHexenschuss\u201c<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Dieser umgangssprachliche Begriff bezeichnet pl\u00f6tzlich auftretende, stechende und anhaltende Schmerzen v.a. im Lendenwirbelbereich mit nachfolgenden <br>Bewegungseinschr\u00e4nkungen die nach einigen Tagen (meist nach ca. 1 Woche) wieder verschwinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der medizinische Begriff lautet Lumbago oder Lumbalsyndrom und umfasst alle Beschwerden, die auf degenerative und funktionelle <br>St\u00f6rungen der lumbalen Wirbels\u00e4ule zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00e4ufig entsteht der Hexenschuss aus einem Zustand v\u00f6lliger Beschwerdefreiheit heraus, ausgel\u00f6st z.B. durch das Heben von Gegenst\u00e4nden in geb\u00fcckter Haltung, <br>das Drehen des Oberk\u00f6rpers oder das Wiederaufrichten aus geb\u00fcckter Haltung.<br>Entweder sofort oder kurz nach dem ausl\u00f6senden Ereignis treten bei jeder kleinsten Bewegung starke Schmerzen im Bereich der Lendenwirbels\u00e4ule auf.<br>Die R\u00fcckenmuskulatur verkrampft sich dadurch.<br>Bestimmte Bewegungen sind weitgehend unm\u00f6glich, h\u00e4ufig werden Zwangshaltungen eingenommen (z.B. vorgebeugter Oberk\u00f6rper)<br>um die Beschwerden einigerma\u00dfen ertr\u00e4glich zu gestalten.<\/p>\n\n\n\n<h3>Konservative Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Bettruhe: zur Entlastung des R\u00fcckens<br>W\u00e4rmeanwendungen (z.B. W\u00e4rmflasche, W\u00e4rmepacks)<br>Massagen<br>Schmerzstillende und entz\u00fcndungshemmende Medikamente (Tabletten, Infusion, Infiltration)<br>Muskelentspannende Medikamente (Tabletten)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"position\" id=\"ischias\"><strong>\u201eIschias\u201c-Schmerzen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Dieser umgangssprachliche Begriff fasst Schmerzen zusammen, die in ein Bein ausstrahlen.<br>Der medizinische Begriff lautet Ischialgie.<br>Diese k\u00f6nnen vom Ischiasnerv ausgehen (<strong>radikul\u00e4re Schmerzen<\/strong>) z.B. wenn eine Bandscheiben-Vorw\u00f6lbung oder Vorfall auf den Nerven dr\u00fcckt.<br>Es gibt allerdings sehr h\u00e4ufig auch unspezifische, \u00f6rtlich begrenzte Schmerzen im R\u00fccken, die periodisch einseitig in ein Bein ausstrahlen.<br>Neben Schmerzen und Hautempfindungsst\u00f6rungen tritt darum \u00fcblicherweise kein Kraftverlust im Bein oder Arm auf (<strong>pseudoradikul\u00e4re Schmerzen<\/strong>).<\/p>\n\n\n\n<p>Eine pseudoradikul\u00e4re Symptomatik tritt meist bei weniger ausgepr\u00e4gten Erkrankungen der Wirbels\u00e4ule oder der Muskulatur auf<br>z.B. beim Facettensyndrom oder bei Muskelverh\u00e4rtungen.<br>Der Spinalnerv selbst ist in seiner Funktion nicht beeintr\u00e4chtigt.<br>Die Unterscheidung ist oftmals nicht einfach, aber sehr wichtig um die richtige Therapie zu finden! <\/p>\n\n\n\n<h3>Konservative Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Stufenlagerung: <br>&#8211; Der Oberk\u00f6rper liegt flach, w\u00e4hrend die Beine hoch gelagert werden (L-Form)<br>&#8211; Das entlastet den Druck auf die bedr\u00e4ngte Nervenwurzel<br>V\u00f6llige k\u00f6rperliche Schonung maximal wenige Tage!<br>Schmerz- und entz\u00fcndungshemmende Medikamente (Tabletten, Infusionen)<br>Injektionen an die gereizten Nervenwurzeln, Facettengelenke und Schmerzpunkte<br>Physiotherapie oder R\u00fcckentraining nach Abklingen der Schmerzen<br>(um die Muskulatur im geschw\u00e4chten Bereich zu st\u00e4rken und um weiteren Ischialgien vorzubeugen)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"position\" id=\"facettengelenks-syndrom\"><strong>Facettengelenk-Sydrom<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ist eine Entz\u00fcndung der Facettengelenke (Wirbelgelenke).<br>Aufgrund von Abn\u00fctzungserscheinungen an den kleinen Wirbelgelenken ist das Facettensystem eine h\u00e4ufige Ursache von R\u00fcckenschmerzen.<br>Die Facettengelenke verbinden die Wirbelb\u00f6gen zweier benachbarter Wirbel miteinander und sind paarig angelegt, das hei\u00dft es gibt ein linkes und ein rechtes Facettengelenk.<br>Sie sind im hinteren Bereich der Wirbels\u00e4ule gelegen und \u00fcbernehmen 20% der axialen Gesamtlast.<br>Die Facettengelenke haben eine Gelenkkapsel, welche die kn\u00f6chernen Gelenkpartner nur locker umgibt. So erm\u00f6glicht die relativ schlaffe Kapsel den gro\u00dfen Bewegungsumfang der Wirbels\u00e4ule.<\/p>\n\n\n\n<p>Da die Facettengelenke anatomisch hinter den Bandscheiben liegen, werden sie besonders bei R\u00fcckneige des Rumpfes beansprucht <br>(z.B. beim Aufschlag im Tennis oder bei \u00dcberkopfarbeiten).<\/p>\n\n\n\n<p>Wie bei jedem anderen Gelenk unseres K\u00f6rpers verschlei\u00dft auch der Knorpel der Facettengelenke mit der Zeit und es entsteht Arthrose.<br>Neben einer verminderten Knorpeldicke kommt es bei der Arthrose zu stabilisierenden kn\u00f6chernen Anbauten an das Facettengelenk und <br>zu einer vermehrten Produktion von Gelenkfl\u00fcssigkeit, um die Funktion der Facettengelenke (Stabilit\u00e4t und Bewegung) aufrecht zu erhalten.<br>Die vermehrte Produktion von Gelenkfl\u00fcssigkeit kann zu Aussackungen der Gelenkkapsel f\u00fchren, sogenannten Facettengelenk-Zysten.<br>Wenn diese Zysten in den Wirbelkanal hineinragen, dann k\u00f6nnen Sie auf die dort verlaufenden Nervenwurzeln dr\u00fccken und sogar <br>Schmerzen, Taubheit oder L\u00e4hmungen im Bein verursachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Typischerweise jedoch verursacht die Arthrose der Facettengelenke einen Kreuzschmerz, der bei R\u00fcckneige des Rumpfes zunimmt. <br>Zudem kommt es zu einer sogenannten \u201epseudoradikul\u00e4ren\u201c Schmerzausstrahlung. <\/p>\n\n\n\n<h3>Diagnose<\/h3>\n\n\n\n<p>Untersuchung<br>R\u00f6ntgen<br>MRT<br>CT<\/p>\n\n\n\n<h3>Konservative Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Schmerz und entz\u00fcndungshemmende Medikamente (Tabletten, Infusionen)<br>Infiltrationen mit entz\u00fcndungshemmenden Medikamenten<br>Bildwandler-gezielte Facettengelenks-Infiltrationen<br>Thermokoagulation der Nerven die die Facettengelenke versorgen<br>Physikalische Therapie (Massage, W\u00e4rmetherapie, Elektrotherapie)<\/p>\n\n\n\n<h3>Operative Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Sind die Facettenschmerzen Ausdruck einer segmentalen Instabilit\u00e4t, so bleibt bei Versagen der konservativen Therapie <br>lediglich die operative Versteifung des instabilen und schmerzverursachenden Wirbels\u00e4ulenabschnitts.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"position\" id=\"bandscheibenvorfall\"><strong>Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps)<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Hier kommt es durch einen Riss im \u00e4u\u00dferen Faserring zu einem Austreten von Bandscheibengewebe.<br>Dieses kann dann z.B. Nervenwurzeln oder das R\u00fcckenmark einengen.<br>Abh\u00e4ngig von der Lokalisation des Vorfalls entstehen unterschiedliche Beschwerden.<br>Am h\u00e4ufigsten betroffen ist die Lendenwirbels\u00e4ule (10-mal h\u00e4ufiger als im Bereich der HWS) und tritt am h\u00e4ufigsten zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Der lumbale Bandscheibenvorfall ist eine typische Erkrankung des mittleren Lebensalters, weil zwei Voraussetzungen erf\u00fcllt sein m\u00fcssen:<br>Erstens m\u00fcssen bereits kleine Einrisse im \u00e4u\u00dferen Faserring der Bandscheibe vorhanden sein, damit \u00fcberhaupt ein Teil <br>des gallertigen Kernes durch diesen Riss in den Wirbelkanal gepresst werden kann.<br>Deshalb sind Bandscheibenvorf\u00e4lle bei unter 20-j\u00e4hrigen ausgesprochen selten.<\/p>\n\n\n\n<p>Zweitens muss die Bandscheibe aber noch \u00fcber gen\u00fcgend Quelldruck verf\u00fcgen, um durch diesen Riss austreten zu k\u00f6nnen. <br>Dies wiederum ist bei der Mehrzahl der \u00fcber 70-j\u00e4hrigen nicht der Fall. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Ausl\u00f6ser f\u00fcr einen Bandscheibenvorfall ist oftmals schweres Heben oder eine ruckartige Bewegung.<\/p>\n\n\n\n<h3>Ursachen<\/h3>\n\n\n\n<p>Genetische Veranlagungen<br>Einseitige Fehlbelastungen<br>Missverh\u00e4ltnis zwischen Belastbarkeit und Belastung<\/p>\n\n\n\n<h3>Symptome<\/h3>\n\n\n\n<p><u>Der seitliche (medio laterale bis laterale) Bandscheibenvorfall<\/u><br>f\u00fchrt meistens zu Schmerzen die in Arme &#8211; oder Beine ausstrahlen.<br>Dabei k\u00f6nnen auch Sensibilit\u00e4tsausf\u00e4lle und L\u00e4hmungserscheinungen auftreten.<\/p>\n\n\n\n<p><u>Der mittige (mediale) Bandscheibenvorfall<\/u><br>f\u00fchrt teilweise zu ausstrahlenden Schmerzen in beide Arme oder Beine. <br>An der Halswirbels\u00e4ule oder Brustwirbels\u00e4ule kann es zu einer Kompression des R\u00fcckenmarks kommen, <br>die je nach Auspr\u00e4gung zu Gangst\u00f6rungen (Ataxie), Gef\u00fchlsausf\u00e4llen oder einer Querschnittl\u00e4hmung f\u00fchren kann.<br><br>An der Lendenwirbels\u00e4ule kann es zu einem sog. Kauda-Syndrom (bei Kompression mehrerer Nervenwurzeln) <br>mit Verlust der Harn- und Stuhlkontrolle sowie Ausf\u00e4llen in den Beinen kommen.<br>Nacken- und R\u00fcckenschmerzen sind bei Bandscheibenvorf\u00e4llen h\u00e4ufig, jedoch nicht zwingend vorhanden. <\/p>\n\n\n\n<h3>Alarmzeichen: <\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Gef\u00fchlsausf\u00e4lle und Schw\u00e4chen der Extremit\u00e4ten, Verlust der Harn- und Stuhlkontrolle.<br>Hier muss sofort ein Arzt aufgesucht werden!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3>Diagnose <\/h3>\n\n\n\n<p>Eine k\u00f6rperliche Untersuchung erm\u00f6glicht es, die Dringlichkeit weiterer Ma\u00dfnahmen einzusch\u00e4tzen.<br>Um die Verdachtsdiagnose zu best\u00e4tigen ist die MRT das Mittel der Wahl.<br>Hier k\u00f6nnen Bandscheibenvorf\u00e4lle, Nervenwurzeln und das R\u00fcckenmark direkt dargestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn aufgrund von Implantaten (z.B. Herzschrittmacher) eine MRT nicht m\u00f6glich ist, kann auch die Computertomographie (CT) eingesetzt werden.<br>Selten ist eine zus\u00e4tzliche Myelographie notwendig. <br>Hier wird eine r\u00f6ntgendichte Fl\u00fcssigkeit in den R\u00fcckenmarksack (Duralsack) gespritzt um weitere Informationen zu gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<h3>Konservative Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn Schmerzen die Hauptsymptome oder nur milde neurologische St\u00f6rungen vorliegen, kann eine konservative Behandlung durchgef\u00fchrt werden.<br>Dies ist in ca. 80 \u2013 90% aller Bandscheibenvorf\u00e4lle der Fall.<br>NSAR (Schmerz und entz\u00fcndungshemmende Mittel) in Form von Tabletten oder Infusionen <br>Kurzfristige Cortison-Sto\u00dftherapie f\u00fcr 9 Tage <br>Infiltrationen mit entz\u00fcndungshemmenden Medikamenten <br>Bildwandler-gezielte Nervenwurzelinfiltration <br>Physikalische Therapie (z.B. Massage, W\u00e4rmetherapie, Elektrotherapie)<\/p>\n\n\n\n<h3>Operative Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Kommt es unter l\u00e4ngerer konservativer Behandlung nicht zu einer ausreichenden Beschwerdelinderung oder sind Kraft- oder Gef\u00fchlsausf\u00e4lle <br>in den Armen oder Beinen vorhanden, ist unter Umst\u00e4nden eine Operation notwendig. <br>Es kommen verschiedene Operationsverfahren zum Einsatz, die individuell auf die betroffene Wirbels\u00e4ulenregion und den Patienten abgestimmt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#136a7a\">Operationsverfahren an der Lendenwirbels\u00e4ule<\/p>\n\n\n\n<p>Ist die Lendenwirbels\u00e4ule betroffen, wird \u00fcber einen kleinen Hautschnitt im unteren R\u00fcckenbereich der Bandscheibenvorfall aufgesucht.<br>Bei der sogenannten \u201eDiskektomie\u201c wird der nach au\u00dfen verlagerte Teil des Bandscheibengewebes entfernt. <br>Um zum Bandscheibenvorfall vorzudringen, muss unter Umst\u00e4nden ein kleiner Teil des Wirbelbogens entfernt werden.<br>Dies beeintr\u00e4chtigt die Stabilit\u00e4t der Wirbels\u00e4ule nicht.<br>Sind mehrere Bandscheiben betroffen, muss individuell entschieden werden, welche f\u00fcr die Beschwerden verantwortlich ist <br>und ob mehrere solcher Vorf\u00e4lle in einer Operation versorgt werden k\u00f6nnen.<br>Nach der Operation erh\u00e4lt jeder Patient von den Physiotherapeuten Hilfe und Anleitung zur korrekten K\u00f6rperhaltung, zum r\u00fcckenschonenden <br>Sitzen, Aufstehen und zur Verrichtung allt\u00e4glicher Dinge.<br>H\u00e4ufig ist schon nach 2-3 Tagen die Entlassung nach Hause m\u00f6glich.<br>Die weitere krankengymnastische Behandlung kann dann ambulant erfolgen.<br>Gerade f\u00fcr Bandscheiben-Patienten ist der konsequente Muskelaufbau und das Erlernen<br>r\u00fcckenschonender Bewegungsabl\u00e4ufe sehr wichtig, um <br>das Operationsergebnis zu stabilisieren und weiteren Bandscheibenvorf\u00e4llen vorzubeugen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#136a7a\">Operationsverfahren an der Halswirbels\u00e4ule<\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich der Halswirbels\u00e4ule wird die Operation \u00fcblicherweise von vorn durchgef\u00fchrt, da nur ein kleiner Teil der Bandscheibenvorf\u00e4lle <br>von hinten unter Schonung des R\u00fcckenmarks erreicht werden kann.<br>\u00dcber einen kleinen Hautschnitt im vorderen Halsbereich wird das erkrankte und den Spinalkanal einengende Bandscheibengewebe in mikrochirurgischer Technik entfernt.<br>Dann wird ein Platzhalter aus k\u00f6rperfremdem Material eingesetzt, der das betroffene Bandscheibensegment ruhigstellt. <br>In manchen F\u00e4llen ist auch die Implantation einer Bandscheibenprothese m\u00f6glich, die die Funktion der urspr\u00fcnglichen Bandscheibe \u00fcbernimmt.<br>Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnen auch hier mehrere Etagen in einer Operation versorgt werden.<br>\u00dcblicherweise ist die station\u00e4re Behandlung nach 2-5 Tagen abgeschlossen und es kann eine ambulante Physiotherapie bzw. Rehabilitation erfolgen.<br>Nach der Operation muss 6 Wochen lang eine weiche Schanzkrawatte getragen werden.<br>Die Mobilisierung kann am Tag nach der Operation erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"position\" id=\"wirbelgleiten\"><strong>Wirbelgleiten (Spondylolisthese)<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Wirbelgleiten nennt man die Verschiebung zweier Wirbel gegeneinander.<br>Am h\u00e4ufigsten ist das Gleiten des f\u00fcnften Lendenwirbels gegen\u00fcber dem ersten Wirbel des Kreuzbeins (L5\/S1), <br>seltener ist das Segment zwischen dem vierten und f\u00fcnften Lendenwirbel (L4\/5) betroffen.<br>Durch das Wirbelgleiten wird<br>1. die Querschnittsfl\u00e4che des Wirbelkanals und <br>2. die Querschnittsfl\u00e4che der Nervenaustrittsl\u00f6cher verkleinert.<br>Die Nerven m\u00fcssen die Gleitbewegung mitmachen, wodurch sie unter Zug geraten.<br>Durch die Zugbelastung und die Einengung der austretenden Nerven entstehen Schmerzen, Taubheit und sogar L\u00e4hmungen in den Beinen.<br>R\u00fcckenschmerzen entstehen durch die \u00dcberlastung der kleinen Wirbelgelenke und der Muskulatur durch die Fehlstellung der Wirbel zueinander.<\/p>\n\n\n\n<h3>Ursachen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die h\u00e4ufigste Ursache f\u00fcr ein Wirbelgleiten ist die abn\u00fctzungsbedingte Instabilit\u00e4t eines Bewegungssegmentes. <br>Dieses Wirbelgleiten tritt erst im h\u00f6heren Lebensalter auf.<br>Das klassische Wirbelgleiten, welches bereits bei jungen Menschen auftritt, entsteht durch einen angeborenen Defekt <br>im gelenktragenden Teil des Wirbelbogens, die sog. Spondylolyse.<br>Durch diese Unterbrechung der kn\u00f6chernen Struktur kann es zu einer Gleitbewegung des Wirbels nach vorne kommen.<\/p>\n\n\n\n<h3>Diagnose<\/h3>\n\n\n\n<p>K\u00f6rperliche Untersuchung<br>R\u00f6ntgenaufnahmen<br>Funktionsaufnahmen (R\u00f6ntgen in Vor- und R\u00fcckneigung) zeigen dann deutlicher die Instabilit\u00e4t.<br>MRT (Beurteilung des Wirbelkanals, der Bandscheiben, der kleinen Wirbelgelenke , R\u00fcckenmuskulatur)<\/p>\n\n\n\n<h3>Konservative Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Schmerz und entz\u00fcndungshemmende Mittel (Tabletten oder Infusionen)<br>Infiltrationen mit entz\u00fcndungshemmenden Medikamenten<br>Bildwandler-gezielte Infiltrationen der Facettengelenke und Nervenwurzeln<br>Physikalische Therapie (z.B. Massage, W\u00e4rmetherapie, Elektrotherapie)<br>Krankengymnastik (Kr\u00e4ftigung der R\u00fccken und Bauchmuskulatur)<br>Lendenst\u00fctzmieder<\/p>\n\n\n\n<h3>Operative Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei konservativ nur schlecht zu beeinflussenden Beschwerden<br>Bei einem in den Verlaufskontrollen zunehmenden Wirbelgleiten<br>Bei einem sehr ausgepr\u00e4gtem Wirbelgleiten (Abrutschen des Wirbels um mehr als die H\u00e4lfte)<br>Bei einer ausgepr\u00e4gten Haltungsst\u00f6rung (Hohlrundr\u00fccken) mit entsprechend verk\u00fcrzter Muskulatur<br>Auftreten von L\u00e4hmungserscheinungen in den Beinen<\/p>\n\n\n\n<h3>PLIF (Posteriore Lumbale Interkorporelle Fusion)<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Operation erfolgt von hinten (vom R\u00fccken her).<br>In den Wirbel oberhalb und unterhalb der betroffenen Bandscheibe werden jeweils zwei Schrauben eingesetzt. <br>Die Schrauben werden nun auf jeder Seite durch einen Stab miteinander verbunden.<br>Der Wirbelkanal wird nun von hinten durch das Abtragen des Wirbelbogens erweitert, um Engstellen zu beseitigen. <br>Dann wird die Bandscheibe von beiden Seiten entfernt.<br>Statt der Bandscheibe werden nun zwei Platzhalter (sogenannte \u201eCages\u201c) zwischen den Wirbeln platziert, <br>welche die urspr\u00fcngliche H\u00f6he und Neigung der Bandscheibe wiederherstellen.<\/p>\n\n\n\n<h3>TLIF (Transforaminale Lumbale Interkorporelle Fusion)<\/h3>\n\n\n\n<p>ist eine Alternative zur PLIF und wird ebenfalls vom R\u00fccken her operiert.<br>Der Platzhalter aus Kunststoff wird nur von einer Seite zwischen den Wirbeln platziert. <br>Nun wird ein Stab auf beiden Seiten an den Schraubenk\u00f6pfen befestigt. <br>Man kann versuchen eine Reposition des Gleitwirbels zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<h3>ALIF (Anteriore Lumbale Interkorporelle Fusion)<\/h3>\n\n\n\n<p>Wird von vorne durchgef\u00fchrt und ist die Methode der Wahl wenn eine Operation von hinten (dorsal) nicht durchgef\u00fchrt werden kann.<br>Bei der ALIF wird ein schonender Zugang durch die Bauchwandmuskulatur gew\u00e4hlt, bei dem kein Muskel durchtrennt werden muss.<br>Nun kann eine Bandscheibe entfernt werden und ein Platzhalter aus Kunststoff (sog. Cage) eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer lumbalen Fusionsoperation muss der Patient in der Regel 1-2 Tage Bettruhe einhalten.<br>Danach kann mit der Mobilisierung begonnen werden.<br>Der Patient erlernt Techniken, die es ihm erm\u00f6glichen, sich in den ersten Wochen nach der Operation r\u00fcckenschonend zu bewegen. Sitzen ist sofort m\u00f6glich.<br>Schritt f\u00fcr Schritt erlangt der Patient seine alte Mobilit\u00e4t und Selbstst\u00e4ndigkeit zur\u00fcck.<br>Nach ca. 5-7 Tagen kann der Patient aus der Klinik entlassen werden.<br>Das Tragen eines Lendenst\u00fctzmieders wird f\u00fcr 3 Monate empfohlen.<br>Im Anschluss sollte weiter ambulant stabilisierende Krankengymnastik durchgef\u00fchrt werden, um die Rumpfmuskulatur zu kr\u00e4ftigen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"position\" id=\"zervikale-wirbelkanaleinengung\"><strong>Zervikale Wirbelkanaleinengungen (Spinalkanalstenose)<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Einengung des Wirbelkanals der Halswirbels\u00e4ule f\u00fchrt zu Nackenschmerzen und zu Symptomen, die durch Druck auf das R\u00fcckenmark und einzelne Nervenwurzeln verursacht werden.<br>Dazu geh\u00f6ren Schmerzen, Taubheit und\/oder L\u00e4hmungen im Arm, aber auch Gangunsicherheit, Koordinationsst\u00f6rungen und Ver\u00e4nderungen des feinen Tastsinnes.<br>Der Wirbelkanal muss operativ erweitert werden, um dem R\u00fcckenmark und den Nervenwurzeln wieder Platz zu verschaffen.<\/p>\n\n\n\n<h3>Ursachen<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich wie an der Lendenwirbels\u00e4ule entsteht eine Einengung des Wirbelkanals der Halswirbels\u00e4ule als Folge von Abn\u00fctzungen.<br>Die Bandscheiben verlieren ihre F\u00e4higkeit, Wasser zu speichern, dadurch verringert sich die H\u00f6he des Bandscheibenfaches, <br>der Faserring der Bandscheibe erschlafft und w\u00f6lbt sich nach hinten in den Wirbelkanal vor.<br>Die kleinen Wirbelgelenke rutschen ineinander und werden instabil, zusammen mit den Alterungsprozessen der Bandscheibe f\u00fchrt das zu einer Instabilit\u00e4t <br>des gesamten Bewegungssegmentes (ein Bewegungssegment sind zwei benachbarte Wirbel mit der dazwischen liegenden Bandscheibe).<br>Diese Instabilit\u00e4t versucht der K\u00f6rper durch Knochenanbau zu stabilisieren. <br>Dieser zus\u00e4tzlich angebaute Knochen kann jedoch ebenfalls den Wirbelkanal einengen.<\/p>\n\n\n\n<h3>Diagnose<\/h3>\n\n\n\n<p>Neuroorthop\u00e4dische Untersuchung<br>R\u00f6ntgen<br>MRT (Ausma\u00df der Einengung, Darstellung der den Wirbelkanal einengenden Strukturen)<\/p>\n\n\n\n<h3>Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Einengung des Wirbelkanals der Halswirbels\u00e4ule wird oft erst richtig wahrgenommen, wenn es bereits zu Ausf\u00e4llen gekommen ist.<br>Da diese Beschwerden durch Druck auf Nervenwurzeln und R\u00fcckenmark entstanden sind, ist zumeist eine Operation unumg\u00e4nglich, um Schlimmeres zu verhindern.<br>Es muss eine Dekompression des zervikalen Spinalkanals durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3>Dekompression des zervikalen Spinalkanals<\/h3>\n\n\n\n<p>Ziel ist es, dem R\u00fcckenmark und den Nervenwurzeln gen\u00fcgend Platz zu verschaffen, damit es durch eine fortbestehende Kompression nicht zu einer Verschlechterung <br>der Symptome kommt sondern sich die Beschwerden langsam wieder zur\u00fcckbilden k\u00f6nnen.<br>Die Operation erfolgt in R\u00fcckenlage, der Zugang zur Halswirbels\u00e4ule erfolgt \u00fcber einen kleinen querverlaufenden Schnitt von ca. 3-4 Zentimetern L\u00e4nge.<br>Die entsprechende Halsbandscheibe wird in mikrochirurgischer Technik entfernt.<br>Der Zugang durch die Bandscheibe erm\u00f6glicht im Anschluss eine schonende Entfernung aller Strukturen, die den Wirbelkanal einengen.<br>Zuletzt wird in das Bandscheibenfach ein Platzhalter aus Kunststoff eingesetzt. <br>\u00c4hnlich wie nach der Operation eines zervikalen Bandscheibenvorfalls geh\u00f6rt zur Nachbehandlung eine 6-w\u00f6chige Ruhigstellung des Halses in einer weichen Schanzkrawatte.<br>Die Dauer des Krankenhausaufenthaltes betr\u00e4gt ca. drei Tage.<br>Eine spezifische Nachbehandlung ist nicht n\u00f6tig, der Patient ist rasch wieder im Alltag selbstst\u00e4ndig.<br>Nach Ablauf von 6 Wochen k\u00f6nnen Sportarten wie Schwimmen, Joggen und Fahrradfahren wieder aufgenommen werden. <br>Alle \u00fcbrigen Sportarten sollten f\u00fcr mindestens drei Monate nach der Operation pausiert werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"position\" id=\"lumbale-wirbelkanaleinengungen\"><strong>Lumbale Wirbelkanaleinengungen (Spinalkanalstenose)<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Engstelle des Wirbelkanals muss von den im Wirbelkanal liegenden Nervenwurzeln passiert werden. Wie bei einer Sanduhr werden diese dabei zusammengedr\u00fcckt.<br>Dies f\u00fchrt zur sog. Schaufensterkrankheit (Claudicatio spinalis)<br>Es wird nach einer Gehstrecke von einigen Hundert Metern ein Schweregef\u00fchl beider Beine beschrieben.<br>Au\u00dferdem kann es zu Schmerzen, Taubheitsgef\u00fchlen und im schlimmsten Fall auch einer Schw\u00e4che der Beinmuskulatur kommen.<br>In der Regel hilft es, wenn man sich nach vorne neigt, weil sie damit die B\u00e4nder der Wirbels\u00e4ule anspannen und diese sich dann nicht mehr in den Wirbelkanal vorw\u00f6lben.<br>Im Gegensatz zum Bandscheibenvorfall treten diese Symptome nicht pl\u00f6tzlich auf sondern entwickeln sich allm\u00e4hlich und nehmen in der Regel \u00fcber die Jahre an Intensit\u00e4t zu.<\/p>\n\n\n\n<h3>Ursachen<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Laufe des Alterungsprozesses der Wirbels\u00e4ule kommt es zu einer Verschlei\u00dfkaskade.<br>Zun\u00e4chst verlieren die Bandscheiben allm\u00e4hlich ihre F\u00e4higkeit Wasser zu binden.<br>Dadurch k\u00f6nnen sie nicht mehr ausreichend die Belastungen der Wirbels\u00e4ule abfedern und verlieren an H\u00f6he. Au\u00dferdem w\u00f6lben sie sich nach hinten in den Wirbelkanal vor.<br>Der H\u00f6henverlust der Bandscheiben f\u00fchrt auch dazu, dass die paarig angelegten kleinen Wirbelgelenke ineinandergleiten wie ein Teleskop.<br>Dadurch wird die Belastung der Wirbelgelenke erh\u00f6ht und die Gelenkkapseln verlieren ihre Spannung.<br>Au\u00dferdem nimmt die Querschnittsfl\u00e4che der Nervenaustrittsl\u00f6cher ab, so dass der abgehende Nerv eingeengt wird.<br>Schreitet der H\u00f6henverlust der Bandscheibe weiter fort, so erschlaffen auch die stabilisierenden B\u00e4nder der Wirbels\u00e4ule (v.a. das gelbe Band zwischen den einzelnen Wirbelb\u00f6gen).<br>Durch die Ann\u00e4herung der benachbarten Wirbelb\u00f6gen w\u00f6lbt sich das gelbe Band in den Wirbelkanal vor und engt ihn weiter ein.<br>Die Kombination dieser Ver\u00e4nderungen f\u00fchrt im Bewegungssegment aus zwei Wirbeln und der dazwischen liegenden Bandscheibe letztendlich zu einer Instabilit\u00e4t.<br>Diese Instabilit\u00e4t verursacht R\u00fcckenschmerzen.<br>Der K\u00f6rper versucht das instabil gewordene Bewegungssegment durch Anbau von Knochen wieder zu stabilisieren.<br>So werden kn\u00f6cherne Spangen zwischen den benachbarten Wirbeln ausgebildet, welche schlie\u00dflich dazu f\u00fchren, dass das Segment versteift \u2013 der Instabilit\u00e4tsschmerz l\u00e4sst nach.<br>Man spricht auch von der \u201esegensreichen Versteifung des Alters\u201c. <br>Allerdings wird dieser zus\u00e4tzliche Knochen nicht nur au\u00dferhalb der Wirbels\u00e4ule gebildet, wo er wenig Schaden anrichten kann, sondern es kommt auch zum <br>Knochenanbau auf der Innenseite des Wirbelkanals &#8211; so entsteht hier eine kn\u00f6cherne Einengung. <\/p>\n\n\n\n<h3>Diagnose<\/h3>\n\n\n\n<p>K\u00f6rperliche Untersuchung<br>R\u00f6ntgen<br>MRT (Darstellung des Wirbelkanaldurchmessers und s\u00e4mtlicher Ursachen einer Einengung)<br>Ev. neurologische Begutachtung<\/p>\n\n\n\n<h3>Konservative Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Entz\u00fcndungs- und schmerzstillende Tabletten und Infusionen<br>Infiltrationen<br>Intrathekale Volon-Instillation (nur im Spital m\u00f6glich)<br>Physikalische Therapie (f\u00f6rdert die Durchblutung, hemmt den Schmerz, entspannt die Muskulatur)<br>Heilgymnastik (Kr\u00e4ftigt die R\u00fccken- und Rumpfmuskulatur, stabilisiert damit die Lendenwirbels\u00e4ule)<\/p>\n\n\n\n<p>An den anatomischen Ver\u00e4nderungen, n\u00e4mlich der Enge im Wirbelkanal \u00e4ndert die konservative Therapie aber nichts, anders als beim Bandscheibenvorfall <br>ist daher f\u00fcr eine dauerhafte Schmerzlinderung oftmals die mikrochirurgische Dekompression des Wirbelkanals notwendig.<\/p>\n\n\n\n<h3>Dekompressions-Operation<\/h3>\n\n\n\n<p>Hierbei wird wieder Platz f\u00fcr die im Wirbelkanal verlaufenden Nervenbahnen geschaffen indem einengende Knochen sowie das gelbe Band entfernt werden.<br>Wenn mehrere H\u00f6hen dekomprimiert werden mu\u00df nach der Operation ein Mieder f\u00fcr sechs Wochen getragen werden. Der Krankenhausaufenthalt dauert ca. 5 Tage.<\/p>\n\n\n\n<h3>Zus\u00e4tzliche Stabilisierungs-Operation<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn gleichzeitig R\u00fcckenschmerzen bestehen oder diese sogar im Vordergrund der Beschwerden stehen ist die alleinige Dekompression nicht das Mittel der Wahl, <br>da die R\u00fcckenschmerzen durch die Instabilit\u00e4t des Bewegungssegmentes verursacht werden.<br>In F\u00e4llen mit einer segmentalen Instabilit\u00e4t ist es daher erforderlich, das Bewegungssegment zu stabilisieren. <br>Dies erfolgt mittels TLIF oder PLIF Operation (Erkl\u00e4rung siehe oben).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"position\" id=\"skoliosen\"><strong>Wirbels\u00e4ulenverkr\u00fcmmungen &#8211; Skoliosen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die seitliche Verkr\u00fcmmung mit gleichzeitiger Verdrehung der Wirbels\u00e4ule kann den Bereich der Brustwirbels\u00e4ule, der Lendenwirbels\u00e4ule oder den \u00dcbergang dieser beiden Abschnitte betreffen.<br>Fortgeschrittene Fehlstellungen sind meist sehr schmerzhaft und \u00e4u\u00dfern sich durch muskul\u00e4re Verspannungen.<br>Die dauerhafte Fehlstellung der Wirbels\u00e4ule f\u00fchrt zu einer schnelleren Abn\u00fctzung, sodass Patienten mit Skoliose mit zunehmendem Lebensalter unter erheblichen Beschwerden leiden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3>Ursachen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Fehlstellung der Wirbels\u00e4ule kann angeboren sein oder z. B. aufgrund von degenerativen Prozessen im fortgeschrittenen Lebensalter auftreten (Skoliose bei Erwachsenen).<br>Dazu z\u00e4hlen z.B. Erkrankungen wie Osteoporose oder Facettengelenksarthrosen.<\/p>\n\n\n\n<h3>Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Art der Therapie richtet sich nach <br>der Ursache der Skoliose, dem Alter des Patienten und dem Ausma\u00df der skoliotischen Fehlstellung.<br>Beginnende Erkrankungen werden konservativ behandelt. <br>Nur in sehr schweren F\u00e4llen von muss operativ behandelt werden. <\/p>\n\n\n\n<h3>Konservative Therapie <\/h3>\n\n\n\n<p>Physiotherapie (Muskelkr\u00e4ftigung)<br>F\u00fcr Menschen ohne Skoliose ist es wichtig, den R\u00fccken gleichm\u00e4\u00dfig zu trainieren und zu dehnen.<br><strong>Dies trifft auf Menschen mit Skoliose nicht zu!<\/strong><br>Deshalb ist eine gezielte, f\u00fcr den Patienten ma\u00dfgeschneiderte Heilgymnastik mit Kr\u00e4ftigungs- und Dehnungs\u00fcbungen, Haltungs- und Bewegungstraining sowie neurophysiologische \u00dcbungen und Elektrostimulation essentiell.<br>Bei fortgeschrittenen Skoliosen ist eine Behandlung mittels Skoliose- Korsett n\u00f6tig, welches aus leichtem Kunststoff hergestellt und nach einem Gipsmodell des K\u00f6rpers angefertigt wird. <\/p>\n\n\n\n<h3>Operative Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Schwere Skoliosen (Kr\u00fcmmung von \u00fcber 50 Grad nach Cobb) m\u00fcssen meist operiert werden.<br>Ziel einer solchen Operation ist es, die Verkr\u00fcmmung aufzurichten, die Rotation zu beseitigen und die Wirbels\u00e4ule in diesem aufgerichteten Zustand mit Implantaten zu fixieren.<br>Die Erfolgsaussichten der Operation sind in der Regel gut.<br>Es muss jedoch mit einer insgesamt langen Rehabilitation gerechnet werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"position\" id=\"kyphosen\"><strong>Wirbels\u00e4ulenverkr\u00fcmmungen \u2013 Kyphosen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Unter der krankhaften Kyphose (besser: Hyperkyphose) versteht man eine vermehrte Verkr\u00fcmmung der Wirbels\u00e4ule im seitlichen Profil. <br>Umgangssprachlich spricht man auch von einem Rundr\u00fccken.<br>W\u00e4hrend die gesunde Wirbels\u00e4ule von der Seite betrachtet bereits eine doppelte S-Form mit einer nat\u00fcrlichen Biegung der Brustwirbels\u00e4ule nach hinten besitzt (Kyphose), ist diese Verkr\u00fcmmung bei der krankhaft verst\u00e4rkten Kyphose vermehrt, so dass sich ein Rundr\u00fccken ausbildet.<\/p>\n\n\n\n<h3>Ursachen<\/h3>\n\n\n\n<p>Angeborene Fehlbildungen<br>Muskul\u00e4re Schw\u00e4chen der stabilisierenden R\u00fcckenmuskulatur<br>Morbus Scheuermann (Wachstumsst\u00f6rung der jugendlichen Wirbels\u00e4ule)<br>Osteoporotische Wirbelbr\u00fcche (\u201eWitwenbuckel\u201c, durch Keilform der eingebrochenen Wirbel)<br>Morbus Bechterew (siehe dort)<br>Anschlusssegment-Kyphose (im Anschluss an einen operativ \u201eversteiften\u201c Wirbels\u00e4ulenabschnitt)<\/p>\n\n\n\n<h3>Beschwerden<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00c4u\u00dferlich erkennbarer Rundr\u00fccken<br>Muskul\u00e4re Fehlbelastungen und dadurch bedingte R\u00fcckenschmerzen<br>Ver\u00e4nderung von kn\u00f6chernen Strukturen und damit hervorgerufenen Beschwerden <br>In besonders stark ausgepr\u00e4gten F\u00e4llen eingeschr\u00e4nkte Atemfunktion\/St\u00f6rung innerer Organe<\/p>\n\n\n\n<h3>Diagnose<\/h3>\n\n\n\n<p>Untersuchung<br>R\u00f6ntgen &#8211; (Ausma\u00df der vermehrten Verkr\u00fcmmung durch Bestimmung des Kyphose-Winkels)<br>Ev. MRT  (Abkl\u00e4rung von Ursache und Begleitsymptomen)<\/p>\n\n\n\n<h3>Konservative Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Schmerzstillende und entz\u00fcndungshemmende Medikamente bei Schmerzen<br>Infiltrationen mit schmerzlindernden Medikamenten bei Schmerzen<br>Aufrichtende Miederversorgung<br>Physiotherapie<br>Heilgymnastik (Kr\u00e4ftigung der stabilisierenden Muskulatur)<\/p>\n\n\n\n<h3>Operative Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Nur bei besonders stark ausgepr\u00e4gten Verkr\u00fcmmungen ist eine teilweise Aufrichtung der Verkr\u00fcmmung und Versteifung des betroffenen Wirbels\u00e4ulenabschnittes n\u00f6tig.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"position\" id=\"morbus-bechterew\"><strong>Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans, rheumatoide Spondylitis)<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Z\u00e4hlt zu den chronisch-entz\u00fcndlichen Erkrankungen und beginnt schleichend mit unspezifischen R\u00fcckenschmerzen im Lendenwirbel- und Ges\u00e4\u00dfbereich.<br>Die Wirbels\u00e4ule, die Facettengelenke und die Iliosakralgelenke entz\u00fcnden sich aufgrund einer Autoimmunreaktion des K\u00f6rpers und k\u00f6nnen langfristig verkn\u00f6chern (Bambusstab-Wirbels\u00e4ule).<br>Die kn\u00f6chernen Verbindungen schr\u00e4nken die Beweglichkeit der Wirbels\u00e4ule ein.<br>Die Krankheit kann auch andere Organe wie Augen und Haut befallen.<br>Manchmal kommt es auch zu Arthritis-\u00e4hnlichen Gelenkentz\u00fcndungen an Ellenbogen, Knie, Hand oder Fu\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Oft tritt Morbus Bechterew in Sch\u00fcben auf.<br>Das bedeutet, dass Phasen mit starken Schmerzen und Beschwerden abwechseln mit Zeitr\u00e4umen, in denen es den Patienten besser geht.<br>Mit dem Auftreten eines Schubes ist meist ein Voranschreiten der Krankheit verbunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ankylosierende Spondylitis manifestiert sich in der Regel zwischen dem 2. bis 3. Lebensjahrzehnt und betrifft ca. 0,4 % der erwachsenen Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n\n\n\n<p>Morbus Bechterew betrifft M\u00e4nner etwa doppelt so h\u00e4ufig wie Frauen und ist als rheumatische Autoimmunerkrankung ist bis heute nicht heilbar, allerdings beeinflusst <br>eine fr\u00fchzeitige Behandlung und konsequente Physiotherapie den Verlauf in vielen F\u00e4llen sehr positiv.<\/p>\n\n\n\n<h3>Hauptsymptome<\/h3>\n\n\n\n<p>N\u00e4chtliche tiefsitzende R\u00fcckenschmerzen<br>Morgensteifigkeit nach dem Aufstehen f\u00fcr etwa 30 Minuten<br>Schmerzen im Lendenwirbel- und Ges\u00e4\u00dfbereich, die in die hinteren Oberschenkel ausstrahlen k\u00f6nnen<br>Nachlassende Schmerzen bei Bewegung<br>Schmerzen bei Ersch\u00fctterungen wie beim Husten und Niesen<\/p>\n\n\n\n<h3>H\u00e4ufige Begleiterkrankungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Unspezifische Symptome wie M\u00fcdigkeit, Fieber, Gewichtsverlust<br>Einseitige Entz\u00fcndung in H\u00fcft-, Knie-, Finger- oder Sprunggelenken<br>Entz\u00fcndung der Sehnenans\u00e4tze (Enthesiopathien), z. B. von Achillessehne oder Plantarsehne<br>Sehnenreizungen wie beim Tennisellenbogen oder Golferarm<br>Augenentz\u00fcndungen (Uveitis) bei etwa jedem 4. Betroffenen<br>Vermehrt Wirbelk\u00f6rperfrakturen aufgrund verminderter Knochendichte<br>Entz\u00fcndliche Darmerkrankungen bei etwa jedem 10. Betroffenen<\/p>\n\n\n\n<h3>Sp\u00e4tfolgen<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine gef\u00fcrchtete Sp\u00e4tfolge der Entz\u00fcndungen der Gelenkfl\u00e4chen im Bereich der Wirbels\u00e4ule ist die Entwicklung eines Buckels.<br>W\u00e4hrend bei M. Bechterew die Lendenwirbels\u00e4ule ihre Kr\u00fcmmung mit den Jahren einb\u00fc\u00dft, pr\u00e4gt sich die Kyphose der Brustwirbels\u00e4ule immer st\u00e4rker aus.<br>Als Folge der Entz\u00fcndungen versteift die Wirbels\u00e4ule immer mehr, da nebeneinander liegende Wirbel \u00fcber neu gebildete Knochenbr\u00fccken starr miteinander verbunden sind.<br>In Extremf\u00e4llen kann es sogar zu einem eingeschr\u00e4nkten Blickfeld aufgrund der krankhaften R\u00fcckenkr\u00fcmmung kommen.<br>In diesen F\u00e4llen ist ein operativer Eingriff zur teilweisen Begradigung der Wirbels\u00e4ule unumg\u00e4nglich.<\/p>\n\n\n\n<h3>DIagnose<\/h3>\n\n\n\n<p>Anamnese<br>Untersuchung (Schober-Test, Ott-Test)<br>MRT, CT, R\u00f6ntgen, Sonografie<br>Blutwerte (Entz\u00fcndungsmarker, HLA-B27)<br>Knochendichtemessung<\/p>\n\n\n\n<h3>Konservative Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAR (z.B. Diclofenac, Ibuprofen) auch als Dauertherapie<br>Entz\u00fcndungshemmende Medikamente<br>Biologika (spezielle Medikamente zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen)<br>Physikalische Therapie<br>Physiotherapie<\/p>\n\n\n\n<h3>Operative Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Spielen nur eine untergeordnete Rolle, sie k\u00f6nnen aber als sogenannte Aufrichte-Operation bei schweren Verl\u00e4ufen die letzte Therapieoption sein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"position\" id=\"igs-syndrom\"><strong>\u00dcberlastung des Kreuz-Darmbein-Gelenkes (ISG-Syndrom)<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die beiden Ilio-sakral-gelenke (ISG) sind die Verbindung zwischen dem Kreuzbein (Os sacrum), und den beiden Beckenschaufeln (Darmbeine, Os ilium).<br>Sie \u00fcbertragen das Gewicht des Rumpfes \u00fcber die Wirbels\u00e4ule auf das Becken und die Beine.<br>Die ISG werden durch viele starke B\u00e4nder sehr straff gehalten und sind kaum beweglich.<br>Dadurch wird sichergestellt, dass das Kreuzbein trotz der Belastung durch die Wirbels\u00e4ule nicht abkippt oder verrutscht.<br>Schmerzen im ISG k\u00f6nnen durch Verschlei\u00df und Arthrose wie bei jedem anderen Gelenk entstehen.<br>Weitere Gr\u00fcnde sind Unf\u00e4lle, \u00dcberlastungen, Lockerungen der B\u00e4nder (Frauen nach einer Geburt), Entz\u00fcndungen u.a. <\/p>\n\n\n\n<h3>Symptome\/Beschwerden<\/h3>\n\n\n\n<p>Akute Schmerzen am Iliosakralgelenk halten bis zu 6 Wochen an.<br>Sie treten meist pl\u00f6tzlich nach \u00dcberlastungen oder akuten Blockierungen bzw. Fehlstellungen auf, z.B. bei einseitigem Verheben, ungl\u00fccklichen Bewegungen, oder nach Verletzungen und St\u00fcrzen.<br>Werden von vielen Menschen zun\u00e4chst als R\u00fcckenschmerzen wahrgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Chronische Schmerzen am Iliosakralgelenk bestehen seit mindestens 12 Wochen.<br>Dahinter stecken meist langes Sitzen, Arthrosen oder Entz\u00fcndungen im Bereich des Gelenks.<br>Chronische ISG-Schmerzen werden jedoch mehr als Schmerzen im seitlichen Becken und\/oder der Leistengegend lokalisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Typischen Sitzbeschwerden (f\u00fchren oft zu einer auffallenden, einseitigen Sitzhaltung)<br>H\u00e4ufig Beinschmerzen (Verwechslung mit Schmerzen wie bei einem Bandscheibenvorfall)<\/p>\n\n\n\n<h3>Ursachen<\/h3>\n\n\n\n<p>Anhaltende k\u00f6rperliche Fehlbelastungen durch Sport oder Beruf (langes Sitzen)<br>Ruckartige Fehlbewegungen, beispielsweise ein Tritt ins Leere<br>Verk\u00fcrzungen bzw. Verh\u00e4rtungen bestimmter Muskeln (z. B. Iliopsoas-Muskel)<br>K\u00f6rperliche Fehlstellungen, wie Skoliose oder Beinverk\u00fcrzung<br>Fehlbelastung durch Vorkippen des Beckens in der Folge von H\u00fcftgelenksarthrose<br>Lockerung der Beckenringb\u00e4nder durch hormonelle Umstellung in der Schwangerschaft<br>Morbus Bechterew<\/p>\n\n\n\n<h3>Diagnose<\/h3>\n\n\n\n<p>Untersuchung<br>R\u00f6ntgen<br>MRT<br>CT<\/p>\n\n\n\n<h3>Konservative Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Schmerz und entz\u00fcndungshemmende Mittel als Tabletten oder Infusion<br>Infiltrationen mit Cortison<br>Physikalische Therapie<br>Physiotherapie<br>Bildwandler gezielte Infiltration im Spital<br>Thermokoagulation der ISG<\/p>\n\n\n\n<h3>Operative Therapie<\/h3>\n\n\n\n<p>Nur in therapieresistenten F\u00e4llen kann als letzte Behandlungsoption eine dauerhafte Versteifung (Arthrodese) vorgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"position\" id=\"wirbelkoerperfrakturen\"><strong>Wirbelk\u00f6rperfrakturen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Man unterscheidet zwischen Br\u00fcchen die durch Unf\u00e4lle entstehen und Br\u00fcchen die bei verminderter Knochendichte (Osteoporose) durch Bagatelltraumen entstehen.<br>Diese Unterscheidung ist wichtig um eine optimale Behandlung gew\u00e4hrleiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3>Diagnostik<\/h3>\n\n\n\n<p>Untersuchung<br>R\u00f6ntgen<br>MRT<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Osteoporotisch bedingte Wirbelk\u00f6rperfrakturen<\/strong><br>Durch die verminderte Knochendichte kann es schon durch Bagatelltraumen (z.B. beim B\u00fccken) dazu kommen das ein Wirbelk\u00f6rper einbricht.<br>Diese Wirbelbr\u00fcche sind zwar nicht instabil und die Gefahr von Sch\u00e4den am R\u00fcckenmark ist nur gering, dennoch k\u00f6nnen sie starke Schmerzen und eine Fehlstellung der Wirbels\u00e4ule verursachen.<br>Die Schmerzen k\u00f6nnen einen \u00e4lteren Menschen ans Bett fesseln und Immobilisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wann immer m\u00f6glich sollte ein Wirbelbruch des \u00e4lteren Menschen konservativ behandelt werden.<br>Die konservative Behandlung besteht in einer ausreichenden D\u00e4mpfung der Schmerzen durch Schmerzmittel und eine schonende schrittweise Mobilisation unter Beachtung r\u00fcckenschonenden Verhaltens vor.<br>Meist ist ein stabilisierendes Mieder notwendig.<br>Mit R\u00f6ntgen-Verlaufskontrollen wird \u00fcberpr\u00fcft, ob der Wirbelbruch unter der Behandlung ausheilt und sich stabilisiert<br>oder ob es zu einer Nachsinterung mit Zunahme der Fehlstellung kommt. <\/p>\n\n\n\n<h3>Operative Therapie &#8211; Kyphoplastie<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn trotz der Medikamente eine Mobilisation des Patienten schmerzbedingt nicht erfolgen kann, so ist die Kyphoplastie ein risikoarmes Verfahren, um den Wirbelk\u00f6rper zu stabilisieren und so den Schmerz zu bek\u00e4mpfen.<br>Dies ist jedoch nur bei frischen Br\u00fcchen erfolgsversprechend (max. 6-8-Wochen alte Frakturen).<br>Dabei werden \u00fcber zwei kleine Hautschnitte zwei Ballons in den Wirbelk\u00f6rper eingebracht und aufgeblasen. Der entstandene Hohlraum wird mit fl\u00fcssigem Knochenzement gef\u00fcllt, der innerhalb weniger Minuten aush\u00e4rtet.<br>Auf diese Weise kann der Wirbelbruch aufgerichtet und stabilisiert werden und die durch den Bruch hervorgerufenen Schmerzen lassen schnell nach.<br>Nun kann der Betroffene viel leichter mobilisiert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3>Operative Therapie \u2013 Perkutane Stabilisierung<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei osteoporotischen Wirbelbr\u00fcchen kann minimal-invasiv, d.h. \u00fcber kleine Inzisionen in benachbarte gesunde Wirbel eine Schrauben-Stab-Kombination eingebracht werden, welche von hinten den Wirbelbruch wie ein Ger\u00fcst aufrichtet und abst\u00fctzt.<br>Dies verringert das Operationstrauma und erleichtert die Mobilisation des Patienten.<br><\/p>\n\n\n\n<h3><\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3><\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"position\" id=\"postoperatives-postdisektomiesyndrom\"><strong>Postoperatives Schmerzsyndrom (Postdiskektomie-Syndrom, failed-back-surgery-Syndrom)<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Eine Operation der Lendenwirbels\u00e4ule, auch wenn sie technisch und anatomisch erfolgreich war, bringt manchmal nicht das Ende der R\u00fcckenschmerzen.<br>Auch nach einer technisch erfolgreichen Operation k\u00f6nnen weiterhin chronische Schmerzen auftreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Postdiskektomie-Syndrom abzugrenzen sind dabei Schmerzen, die nach erfolgreicher Operation einer Erkrankung auftreten bzw. anhalten, die durch andere Ursachen wie dem operierten hervorgerufen werden (z.B. Schmerzen von Seiten der Facettengelenken nach alleiniger Dekompression einer Spinalkanalstenose).<\/p>\n\n\n\n<p>Das Postdiskektomie-Syndrom ist ein lumbaler R\u00fcckenschmerz unbekannter Ursache, der trotz einer Operation andauert oder erst nach einer Wirbels\u00e4ule-OP auftritt.<br>Manchmal kann es nach einer erfolgreichen Operation mit Beschwerdefreiheit zu erneut<br>zunehmenden Schmerzen kommen die z.B. durch Ausbildung von Narbenz\u00fcgen entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Behandlung der Folgen einer gescheiterten R\u00fcckenoperation ist f\u00fcr alle Beteiligten &#8211; vor allem f\u00fcr die Patienten &#8211; eine schwierige Situation.<\/p>\n\n\n\n<p>Um das Risiko m\u00f6glichst zu vermeiden, m\u00fcssen vor einer Wirbels\u00e4ulenoperation alle m\u00f6glichen Ursachen der R\u00fcckenschmerzen abgekl\u00e4rt werden.<br>Ebenso muss mit dem Patienten eine detaillierte Aufkl\u00e4rung erfolgen, welche Beschwerden mit dem jeweils geplanten Eingriff gelindert werden k\u00f6nnen und welche Beschwerden davon nicht gebessert werden k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Vor einer R\u00fcckenoperation sollte man alle konservativen Therapiem\u00f6glichkeiten f\u00fcr R\u00fcckenschmerzen ausgesch\u00f6pft haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Auftreten eines Postdiskektomie-Syndroms sollte man nach eingehender Diagnose wiederum alle konservativen Therapieoptionen aussch\u00f6pfen.<br>Dazu geh\u00f6ren Schmerzmittel, physikalische Therapie und Physiotherapie.<br>Eine erneute Operation (Revision) ist nur in Notf\u00e4llen sinnvoll (da ein Folgeeingriff immer mit einem erh\u00f6hten Operationsrisiko einhergeht und eine \u00fcberschie\u00dfende Bildung von Narbengewebe erneut auftreten kann).<br>H\u00e4ufig k\u00f6nnen Injektionsverfahren (Kortison) oder Thermokoagulation weiterhelfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erkrankungen der Wirbels\u00e4ule HWS-Syndrom Hexenschuss (Lumbago oder Lumbalsyndrom) Ischias-Schmerzen Facettengelenks-Syndrom Facettengelenks-Arthrosen Bandscheibenverschlei\u00df (Chondrose, Osteochondrose) Arthrose der Wirbelgelenke (Spondylarthrose) Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps) Wirbelgleiten (Spondylolisthese) Wirbelkanaleinengung (Spinalkanalstenose) Wirbels\u00e4ulenverkr\u00fcmmungen (Skoliosen, Kyphosen) Morbus Bechterew (ankylosierende Spondylitis) \u00dcberlastung des Kreuz-Darmbein-Gelenkes (ISG-Syndrom) Wirbelk\u00f6rperfrakturen Postoperatives \/ Postdiskektomie Syndrom Die Wirbels\u00e4ule ist das zentrale und tragende Konstruktionselement des menschlichen K\u00f6rpers.Sie umh\u00fcllt und sch\u00fctzt das &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.ortho-fekete.at\/ordi\/?page_id=145\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &#8220;Wirbels\u00e4ule&#8221;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v16.4 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Wirbels\u00e4ule - Orthop\u00e4die Fekete<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.ortho-fekete.at\/ordi\/?page_id=145\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Wirbels\u00e4ule - Orthop\u00e4die Fekete\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Erkrankungen der Wirbels\u00e4ule HWS-Syndrom Hexenschuss (Lumbago oder Lumbalsyndrom) Ischias-Schmerzen Facettengelenks-Syndrom Facettengelenks-Arthrosen Bandscheibenverschlei\u00df (Chondrose, Osteochondrose) Arthrose der Wirbelgelenke (Spondylarthrose) Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps) Wirbelgleiten (Spondylolisthese) Wirbelkanaleinengung (Spinalkanalstenose) Wirbels\u00e4ulenverkr\u00fcmmungen (Skoliosen, Kyphosen) Morbus Bechterew (ankylosierende Spondylitis) \u00dcberlastung des Kreuz-Darmbein-Gelenkes (ISG-Syndrom) Wirbelk\u00f6rperfrakturen Postoperatives \/ Postdiskektomie Syndrom Die Wirbels\u00e4ule ist das zentrale und tragende Konstruktionselement des menschlichen K\u00f6rpers.Sie umh\u00fcllt und sch\u00fctzt das &hellip; 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